Bern, 12.05.2017 - An seiner Sitzung in Fairbanks, Alaska, vom 11. Mai 2017, hat der Arktische Rat der Schweiz den Beobachterstatus gewährt. Dies erlaubt es der Schweiz, ihr Know-how, über das sie insbesondere im Bereich der interdisziplinären Forschung zum Klimawandel verfügt, in den Arbeitsgruppen des Rats einzubringen. Der Arktische Rat ist eine zwischenstaatliche Organisation, die sich für die Förderung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung in der Arktis einsetzt.
Medienmitteilung
Künstler, Alpinisten und Wissenschafter des Binnenlandes Schweiz leisteten seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahllose Beiträge zur Polarforschung. Hier wird ein kaum bekanntes Kapitel aus der Wissenschafts- und Kulturgeschichte aufgeschlagen.
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Freitag, 12. Mai 2017
Samstag, 8. Oktober 2016
Expertise bei der Erforschung eisbedeckter Gebiete: Schweiz stellt am Arctic Circle in Reykjavik ihr Engagement in der Arktis vor (EDA, Medienmitteilung)
Bern, 07.10.2016 - Im Rahmen des Arctic Circle in Reykjavik, der weltweit grössten Konferenz, die sich der arktischen Region und seinen wissenschaftlichen, politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen widmet, präsentiert die Schweiz ihr Engagement und ihre Aktivitäten in der Arktis. An der vom 7. bis 9. Oktober 2016 dauernden Konferenz stehen Fragen im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels im Zentrum. Die Schweizer Delegation, der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft angehören, wird von Staatssekretär Yves Rossier geleitet. Die Teilnahme am Arctic Circle findet vor dem Hintergrund der schweizerischen Kandidatur für den Beobachterstatus im Arktischen Rat statt.
Die Schweiz ist eingeladen worden, an der 4. Versammlung des Arctic Circle ihr Engagement und ihre Aktivitäten in der Arktis vorzustellen. Diese Gelegenheit wird die Schweiz dazu nutzen, die Parallelen zwischen der Schweiz und den Ländern des Nordens aufzuzeigen. Gletscher haben die Landschaft der Schweiz massgeblich geformt. Wie die grönländische Eiskappe sind sie besonders vom Klimawandel betroffen. Die Schweiz hat in der Höhenforschung sowie in der Erforschung der Kryosphäre, das heisst des Bereichs der die Erde bedeckenden Eismassen, eine langjährige Erfahrung und Tradition vorzuweisen. Diese Expertise findet seit vielen Jahren Eingang in verschiedene Forschungsprojekte in der Arktis. Das bedeutendste Projekt ist die Forschungsstation Swiss Camp im Osten Grönlands, wo seit über 20 Jahren Klimamessungen durchgeführt werden.
In einer Plenarsitzung sollen die zahlreichen Interaktionen zwischen der Schweiz und der arktischen Region sowie ihr wissenschaftliches Engagement hervorgehoben werden. Staatssekretär Yves Rossier, Nationalrätin Tiana Angelina Moser, Frederik Paulsen, Mitbegründer des neuen Swiss Polar Institute, Konrad Steffen, Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), und Matthias Finger (EPFL) werden daran teilnehmen.
Die Teilnahme am Arctic Circle findet vor dem Hintergrund der schweizerischen Kandidatur für den Beobachterstatus im Arktischen Rat statt. In diesem zwischenstaatlichen Gremium haben nebst den acht Anrainerstaaten der Arktis (Kanada, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Russland, Schweden und die USA), die indigenen Völker sowie Länder mit bedeutendem Engagement in der Region Einsitz.
Arctic Circle
Die Eisschmelze in der Arktis ermöglicht neue Handelswege zwischen Asien und Europa, beschleunigt den Klimawandel und erleichtert den Zugang zu grossen bis anhin ungenutzten Rohstoffvorkommen. Damit einhergehende politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und ökologische Fragen sollen an der diesjährigen Konferenz des Arctic Circle thematisiert werden.
Der Arctic Circle ist ein internationales Forum, an dem jedes Jahr politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsverantwortliche, Umweltexperten, Wissenschaftler sowie Vertreter der indigenen Bevölkerung teilnehmen. Ziel der Konferenz ist es, den Dialog zwischen den Akteuren zu intensivieren und die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Zukunft der Arktis zu lenken.
Mit Blick auf die zunehmend strategische Rolle der Arktis hat der Arctic Circle rasch an Bedeutung über die Anrainerstaaten der Arktis hinaus gewonnen. So haben sich 2015 rund 2‘000 Personen aus 50 Ländern in Island eingefunden, um über die Zukunft der fragilen Region zu sprechen.
Autochthone Völker und Kultur
Die Schweiz interessiert sich in Zusammenhang mit der Arktis nicht nur für wissenschaftliche, sondern auch für kulturelle Fragen. Unter anderem setzt sie sich dafür ein, dass die indigene Bevölkerung in die Diskussionen miteingebunden wird. Im Rahmen eines Side Event des Arctic Circle werden schweizerische und grönländische Gäste die Folgen des Klimawandels für die Bewohner der Arktis diskutieren. Des Weiteren widmet sich eine Ausstellung den Aktivitäten der Schweiz in der Polarregion und zeigt die zahlreichen Verbindungen zwischen unserem Land und der Arktis auf.
Medienmitteilung EDA
Arctic Circle
Die Schweiz ist eingeladen worden, an der 4. Versammlung des Arctic Circle ihr Engagement und ihre Aktivitäten in der Arktis vorzustellen. Diese Gelegenheit wird die Schweiz dazu nutzen, die Parallelen zwischen der Schweiz und den Ländern des Nordens aufzuzeigen. Gletscher haben die Landschaft der Schweiz massgeblich geformt. Wie die grönländische Eiskappe sind sie besonders vom Klimawandel betroffen. Die Schweiz hat in der Höhenforschung sowie in der Erforschung der Kryosphäre, das heisst des Bereichs der die Erde bedeckenden Eismassen, eine langjährige Erfahrung und Tradition vorzuweisen. Diese Expertise findet seit vielen Jahren Eingang in verschiedene Forschungsprojekte in der Arktis. Das bedeutendste Projekt ist die Forschungsstation Swiss Camp im Osten Grönlands, wo seit über 20 Jahren Klimamessungen durchgeführt werden.
In einer Plenarsitzung sollen die zahlreichen Interaktionen zwischen der Schweiz und der arktischen Region sowie ihr wissenschaftliches Engagement hervorgehoben werden. Staatssekretär Yves Rossier, Nationalrätin Tiana Angelina Moser, Frederik Paulsen, Mitbegründer des neuen Swiss Polar Institute, Konrad Steffen, Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), und Matthias Finger (EPFL) werden daran teilnehmen.
Die Teilnahme am Arctic Circle findet vor dem Hintergrund der schweizerischen Kandidatur für den Beobachterstatus im Arktischen Rat statt. In diesem zwischenstaatlichen Gremium haben nebst den acht Anrainerstaaten der Arktis (Kanada, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Russland, Schweden und die USA), die indigenen Völker sowie Länder mit bedeutendem Engagement in der Region Einsitz.
Arctic Circle
Die Eisschmelze in der Arktis ermöglicht neue Handelswege zwischen Asien und Europa, beschleunigt den Klimawandel und erleichtert den Zugang zu grossen bis anhin ungenutzten Rohstoffvorkommen. Damit einhergehende politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und ökologische Fragen sollen an der diesjährigen Konferenz des Arctic Circle thematisiert werden.
Der Arctic Circle ist ein internationales Forum, an dem jedes Jahr politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsverantwortliche, Umweltexperten, Wissenschaftler sowie Vertreter der indigenen Bevölkerung teilnehmen. Ziel der Konferenz ist es, den Dialog zwischen den Akteuren zu intensivieren und die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Zukunft der Arktis zu lenken.
Mit Blick auf die zunehmend strategische Rolle der Arktis hat der Arctic Circle rasch an Bedeutung über die Anrainerstaaten der Arktis hinaus gewonnen. So haben sich 2015 rund 2‘000 Personen aus 50 Ländern in Island eingefunden, um über die Zukunft der fragilen Region zu sprechen.
Autochthone Völker und Kultur
Die Schweiz interessiert sich in Zusammenhang mit der Arktis nicht nur für wissenschaftliche, sondern auch für kulturelle Fragen. Unter anderem setzt sie sich dafür ein, dass die indigene Bevölkerung in die Diskussionen miteingebunden wird. Im Rahmen eines Side Event des Arctic Circle werden schweizerische und grönländische Gäste die Folgen des Klimawandels für die Bewohner der Arktis diskutieren. Des Weiteren widmet sich eine Ausstellung den Aktivitäten der Schweiz in der Polarregion und zeigt die zahlreichen Verbindungen zwischen unserem Land und der Arktis auf.
Medienmitteilung EDA
Arctic Circle
Montag, 16. Februar 2015
Schweizer Polarforschung: Pioniergeist, Leidenschaft und Spitzenleistungen (neue Publikation des EDA)
Ab sofort ist die neue Publikation «Schweizer Polarforschung: Pioniergeist, Leidenschaft und Spitzenleistungen» des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten erhältlich in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. An 12 Beispielen zeigt die Broschüre, wie Forschende aus der Schweiz Arktis und Antarktis erkunden und damit zum besseren Verständnis der globalen Klimaveränderung und unseres Erdsystems allgemein beitragen.
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Dienstag, 3. Februar 2015
Nordklang Festival St. Gallen: Musik aus dem Norden. Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Februar 2015
"Wir freuen uns sehr, Sie zur neunten Ausgabe des Nordklang Festivals mit einem abwechslungsreichen Programm begrüssen zu dürfen. Auch 2015 soll unser Programm eine musikalische Entdeckungsreise durch den hohen Norden sein. Und auch dieses Jahr sind die meisten der von uns gebuchten Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz noch fast gänzlich unbekannt.
Kooperationen zwischen MusikerInnen aus dem Norden und der Schweiz zu ermöglichen, bleibt ein zentrales Anliegen. Wir sind stolz darauf, dieses Jahr wieder drei solche Kooperationen präsentieren zu können. Im Kinok werden Mike Sheridan (DK) und Patrick Kessler (CH) bei der Eröffnung des Festivals den Film «Terje Vigen» von Victor Sjöström aus dem Jahre 1917 live vertonen. Am Samstag wird die dänische Band Get Your Gun zusammen mit einem kleinen Chor aus der Ostschweiz auf dem Weg zur Grabenhalle an verschiedenen Orten einen akustischen Halt einlegen.
Ebenfalls ist uns eine doch eher ungewöhnliche Kooperation gelungen. Ein befreundeter Veranstalter aus Dänemark, der uns bereits über die vergangenen Jahre mit wertvollen Tipps geholfen hat, geht mit einem eigenen, abendfüllenden Festival (genannt «Nordisk») auf Tour. Was aber zeigt der Norden im Norden von sich selbst? Einige Neuentdeckungen des Nordisk Festivals standen auch auf unserer Wunschliste. Deshalb ist es uns eine Ehre, dieses Festival, eingebettet im Nordklang Festival, präsentieren zu können.
Das Nordklang Festival wird von einem wachsenden Team organisiert, ergänzt durch die zahlreichen freiwilligen Helfer, die uns vor, während und nach dem Festival tatkräftig zur Seite stehen. Dazu kommen viele treue Partner, welche uns Jahr für Jahr unterstützen; sei es mit finanziellen Mitteln, beim Ticketvorverkauf, mit Netzwerken, Beratung oder Werbung. Und nicht zuletzt sind es Sie, unser geschätztes Publikum, die es uns ermöglichen, jedes Jahr ein Festival zu organisieren, bei welchem niemand wirklich genau weiss, was musikalisch zu erwarten ist." (Editorial)
Link: Nordklang Festival (St. Gallen)
Kooperationen zwischen MusikerInnen aus dem Norden und der Schweiz zu ermöglichen, bleibt ein zentrales Anliegen. Wir sind stolz darauf, dieses Jahr wieder drei solche Kooperationen präsentieren zu können. Im Kinok werden Mike Sheridan (DK) und Patrick Kessler (CH) bei der Eröffnung des Festivals den Film «Terje Vigen» von Victor Sjöström aus dem Jahre 1917 live vertonen. Am Samstag wird die dänische Band Get Your Gun zusammen mit einem kleinen Chor aus der Ostschweiz auf dem Weg zur Grabenhalle an verschiedenen Orten einen akustischen Halt einlegen.
Ebenfalls ist uns eine doch eher ungewöhnliche Kooperation gelungen. Ein befreundeter Veranstalter aus Dänemark, der uns bereits über die vergangenen Jahre mit wertvollen Tipps geholfen hat, geht mit einem eigenen, abendfüllenden Festival (genannt «Nordisk») auf Tour. Was aber zeigt der Norden im Norden von sich selbst? Einige Neuentdeckungen des Nordisk Festivals standen auch auf unserer Wunschliste. Deshalb ist es uns eine Ehre, dieses Festival, eingebettet im Nordklang Festival, präsentieren zu können.
Das Nordklang Festival wird von einem wachsenden Team organisiert, ergänzt durch die zahlreichen freiwilligen Helfer, die uns vor, während und nach dem Festival tatkräftig zur Seite stehen. Dazu kommen viele treue Partner, welche uns Jahr für Jahr unterstützen; sei es mit finanziellen Mitteln, beim Ticketvorverkauf, mit Netzwerken, Beratung oder Werbung. Und nicht zuletzt sind es Sie, unser geschätztes Publikum, die es uns ermöglichen, jedes Jahr ein Festival zu organisieren, bei welchem niemand wirklich genau weiss, was musikalisch zu erwarten ist." (Editorial)
Link: Nordklang Festival (St. Gallen)
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