The first SPI science plan defining the institute's future scientific priorities up to 2025 and beyond is now publically available in its final version. With the release of the paper entitled "Polar Science in Switzerland - Proposed priorities for the Swiss Polar Institute (SPI) up to 2025 and beyond", the Swiss polar community positions itself towards global challenges and key polar science topics.
This paper has been prepared by the Science and Technology Advisory Board of the Swiss Polar Institute (SPI) on the basis of two stakeholder consultations carried out during workshops at the Swiss Polar Day 2018 and a Call for Ideas launched by the SPI in 2017-2018. A draft version of this document was also issued for consultation in February 2019.
Consult Polar Science in Switerland: PDF
Künstler, Alpinisten und Wissenschafter des Binnenlandes Schweiz leisteten seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahllose Beiträge zur Polarforschung. Hier wird ein kaum bekanntes Kapitel aus der Wissenschafts- und Kulturgeschichte aufgeschlagen.
Posts mit dem Label Antarktis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Antarktis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 28. Juni 2019
Freitag, 22. Dezember 2017
Arktis und Antarktis in Schweizer Schul- und Kinderzimmern (Teil 2)
Die 1980er-Jahre waren geprägt von einer Atmosphäre schier ausweglos scheinenden Unheils: Wälder sollten bald nur noch aus Baumskeletten bestehen und über kurz oder lang würden mobile Nuklearsprengköpfe Europa in eine Flammenhölle (NATO-Doppelbeschluss) verwandeln. Sollte aber das eine oder andere nicht eintreten, so würde der schnelle Brüter Superphénix im französischen Rhonetal – dessen Rohbau 1982 von militanten Kernkraftgegnern mit einem tragbaren Raketenwerfer beschossen wurde – den Kontinent in eine plutoniumverseuchte Geisterwelt verwandeln. Die Kernschmelze von Block 4 des Kernkraftswerks Tschernobyl führte 1986 dazu, dass der Reaktor explodierte und Nord- und Mitteleuropa radioaktiv verseucht wurden.
Benötigte man heute eine Illustration, die die damals herrschende Stimmung zum Ausdruck bringt, so lässt sich in den Beständen des Schweizerischen Schulwandbilderwerks (SSW) fündig werden. Das plakatgrosse Schulwandbild Die Arktis, welches 1988 produziert wurde, stellt den von Europa weit entfernten Erdteil als komplett von Menschenhand verschandelt dar. Der raffinierte Aufbau des Bildes lenkt den Blick des Betrachters auf die einzigen Wesen, die darauf zu erkennen sind: ein Hundegespann mit einem Fahrer, die wirken, als ob sie sich auf desparater Flucht befinden.
Erstmals auf sich aufmerksam machte der Gestalter dieses Bildes, Jörg Müller (*1942), mit der 1973 erschienen Bildmappe Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung einer Landschaft; sie brachte ihm den Deutschen Jugendbuchpreis ein.
In der Einleitung zum Lehrerkommentar, der zu jedem Schulwandbild produziert wurde, schrieb Müller beschwörend: Da ist der grossartige Traum von der grossen unberührten Wildnis. Da ist aber auch der Alptraum von diesen kaum bewohnten Regionen, die von uns rücksichtslos ausgebeutet werden und dabei doch ein so empfindliches ökologisches Gleichgewicht haben. Wäre nicht wenigstens dort noch sehr viel zu retten? Können wir hoffen? Was können wir tun? – Dort und bei uns!
Sieben Jahre nach der Publikation dieses Bilds existierte das 1935 gegründete Schulwandbilderwerk allerdings nicht mehr. Begründet wurde dies mit dem Einzug der audiovisuellen Technik in den Unterricht.
Künstler und Illustratoren hatten ab den 1970er-Jahren allerdings auch ein neues Selbstverständnis gewonnen – Sie wollten sich nicht mehr von Vertretern der Kommission für interkantonale Schulfragen des Schweizerischen Lehrervereins (abgekürzt Kofisch) in die Ausführung ihrer Werke dreinreden lassen. Welcher Auffassung man davor beim Schweizerischen Schulwandbilderwerk von der Aufgabe des Künstlers hatte, lässt sich in einem anonym 1951 erschienen Aufsatz in der Schweizerischen Lehrerzeitung nachlesen: Dies aber ist der Kerngedanke des SSW: Der Pädagoge gibt den Auftrag und kontrolliert die Ausführung.
Von Staatskunst für Schweizer Schulzimmer kann in diesem Zusammenhang deshalb gesprochen werden, weil die Künstler der insgesammt 252 Schulwandbilder, die zwischen 1935 bis 1995 erschienen sind, vom Eidgenössischen Departement des Innern honoriert wurden. Diese Mittel wurden damals aus einem vom Bundesrat geschaffenen Krisenfonds bereitgestellt, mit dem die auch unter Künstlern und Illustratoren grassierende Erwerbslosigkeit bekämpft werden sollte; auch sollte etwas gegen den Import von Schulmaterial aus dem Deutschen Reich unternommen werden. Die Funktionäre der Kofisch begleiteten das Unternehmen mit ihrem pädagogischem Rat und die Ernst Ingold AG in Herzogenbuchsee, die Schulmaterial verkaufte, vertrieb die Bilder mittels Abonnements an die Schulgemeinden; im besten Jahr setzte die Firma 12'000 Stück davon ab.
Ein wesentlich heitereres Bild des SSW gelangte 15 Jahre früher in die Schulstuben; geschaffen wurde es vom Westschweizer Maler und Bühnenbildner Adrien Holy (1898-1978).
Beim Anblick der vermummten Gestalten mag sich beim einen oder anderen Schüler wohl die Assoziation an die Filmsequenzen mit den ulkigen Hopsern Neil Armstrongs und Harrison Jack Schmitts eingestellt haben, die die beiden ersten Astronauten der Apollo-Missionen auf dem Mond vollführten, und die er vielleicht am Fernseher mitverfolgt hatte. Im Lehrer- Kommentars zu diesem Bild steht denn auch: Fram, für viele ein nichtssagendes Wort, für andere jedoch der Inbegriff eines Expeditionsschiffes, das wie heute die Raumschiffe, einzigartigem menschlichem Unternehmungsgeist entsprungen ist. - Die Expedition der Fram sozusagen als Low-Tec-Version davon.
Der Autor des 20seitigen Kommentars dieses Schulwandbilds, ein Dr. H. Vögeli, der vermutlich als Gymnasiallehrer tätig war, hielt im Vorwort fest, dass er sich jedes Jahr in den Sommermonaten in Island, Grönland oder Spitzbergen aufhalte. An die Adressaten, die Lehrerschaft, gerichtet, sollte dies wohl seine Kompetenz auf diesem Gebiet unterstreichen; Dritten wäre dabei wohl auch das träfe Wort vom Ferientechniker eingefallen.
Für den Unterricht benötigten Lehrer (heute "Lehrpersonen" genannt) sogenanntes didaktisches Hilfs- bzw. Anschauungsmaterial: Ab etwa 1910 begannen spezialisierte Verlage Diaserien für den Einsatz im Unterricht zu produzieren; 1913 existierten europaweit etwa 30 Firmen, die Lichtbilder produzierten. Diapositive dürften etwa bis zur Jahrtausendwende im Unterricht verwendet worden sein.
Im Essay Epiphanie für jedermann schreibt die Publizistin Hannelore Schlaffer: Die ästhetische Theorie schätzt seit je das Auge, das nun allein die Regentschaft übernimmt, als das oberste, intellektuelle Sinnesorgan. [...] Faszination ist eine Glückerfahrung, in der die alltägliche Wirklichkeit über dem Erlebnis einer überdimensionalen Erscheinung in nichts zerrinnt: Der Geist leuchtet in der Finsternis, in die die Wirklichkeit versinkt.
Konnten für ein Schulwandbild noch ein oder zwei Schüler vom Lehrer abdelegiert werden, um es nach der entsprechenden Nummer in der Asservatenkammer der Lehrerschaft herauszusuchen, um es dann im Schulzimmer an der eigens dafür angebrachten Einrichtung an Schnüren zur Decke hochzuziehen, so erforderten Lichtbilder wesentlich aufwändigere Vorbereitungen. Bis das Schulzimmer verdunkelt war und ein Bild an der Wand erstrahlte, musste zuerst ein Stativ aufgebaut und ein schwerer Bildwerfer, der Projektor, darauf gehievt und an der Steckdose angeschlossen, ein Ständer an der Wand platziert und eine Leinwand daran aufgehängt und entrollt werden.
Während die ersten Schüler im Halbdunkel bereits einzudämmern begannen, schob der Lehrer nun Bild um Bild in den Lichtstrahl, begleitet von seinen mehr oder weniger lebhaften Kommentaren. Schlagartig wach dürften allerdings die Schüler geworden sein, wenn sie ihr eigenes Spiegelbild zu sehen bekamen: Kinder in einer Schulstube im hohen Norden. Beim einen oder anderen Schüler führte dies wohl auch zur jähen Erkenntnis, dass selbst dort Kinder ihrem Schicksal nicht entgingen.
Eine bemerkenswerte Publikation erschien erstmals im Jahr 1929; bis in die 1950er-Jahre wurden weitere Auflagen davon produziert. Sein Verfasser bzw. der Illustrator, der sächsische Schulmeister Arno Gürtler hielt in der Vorbemerkung des dritten Hefts von Zeichnen im erdkundlichen Unterricht. Fremde Erdteile unter Punkt 8 apodiktisch fest:
Es kommen Fälle vor, wo dem Schüler die Übertragung der wörtlichen Darstellung des Lehrers in die eigene Vorstellung grosse Schwierigkeiten bereitet. Da ist die Zeichenskizze zu Hilfe zu nehmen. Von dieser aber auszugehen, ist falsch. Immer erst das Leben und die Sache, dann das Zeichen und das Zeichnen.
Zu Teil 1 von Arktis und Antarktis in Schweizer Schul- und Kinderzimmern
Literatur
Brücker, Chr.: Der Lichtbilderapparat in der Volks- und Mittelschule. Strassburg 1913.
Gamper, Barbara: Arktis. Zürich: Schweizerischer Lehrerverein 1988. (Kommentare zum Schweizerischen Schulwandbilderwerk, 53 Bildfolge 1988, Bild 219).
Gürtler, Arno: Zeichnen im erdkundlichen Unterricht. Drittes Heft: Fremde Erdteile. Leipzig 1937.
Bundesamt für Kultur (Hg.): Kunst zwischen Stuhl und Bank. Das Schweizerische Schulwandbilder Werk 1935-1995. Baden 1996.
Schlaffer, Hannelore: Epiphanie für jedermann. Das Lichtvon hinten ist Licht von innen - warum uns Computerbildschirme süchtig machen, in: Neue Zürcher Zeitung, 15.2.2014, Nr. 38, S. 63.
Vögeli, H.: Die Fram. Zürich: Schweizerischer Lehrerverein 1973. (Kommentare zum Schweizerischen Schulwandbilderwerk, 38. Bildfolge 1973, Bild 158).
Benötigte man heute eine Illustration, die die damals herrschende Stimmung zum Ausdruck bringt, so lässt sich in den Beständen des Schweizerischen Schulwandbilderwerks (SSW) fündig werden. Das plakatgrosse Schulwandbild Die Arktis, welches 1988 produziert wurde, stellt den von Europa weit entfernten Erdteil als komplett von Menschenhand verschandelt dar. Der raffinierte Aufbau des Bildes lenkt den Blick des Betrachters auf die einzigen Wesen, die darauf zu erkennen sind: ein Hundegespann mit einem Fahrer, die wirken, als ob sie sich auf desparater Flucht befinden.
![]() |
| "Die Arktis". Das 219. Bild des Schweizerischen Schulwandbilderwerks (SSW), Originalgrösse 59 x 83 cm |
Erstmals auf sich aufmerksam machte der Gestalter dieses Bildes, Jörg Müller (*1942), mit der 1973 erschienen Bildmappe Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung einer Landschaft; sie brachte ihm den Deutschen Jugendbuchpreis ein.
In der Einleitung zum Lehrerkommentar, der zu jedem Schulwandbild produziert wurde, schrieb Müller beschwörend: Da ist der grossartige Traum von der grossen unberührten Wildnis. Da ist aber auch der Alptraum von diesen kaum bewohnten Regionen, die von uns rücksichtslos ausgebeutet werden und dabei doch ein so empfindliches ökologisches Gleichgewicht haben. Wäre nicht wenigstens dort noch sehr viel zu retten? Können wir hoffen? Was können wir tun? – Dort und bei uns!
Sieben Jahre nach der Publikation dieses Bilds existierte das 1935 gegründete Schulwandbilderwerk allerdings nicht mehr. Begründet wurde dies mit dem Einzug der audiovisuellen Technik in den Unterricht.
Künstler und Illustratoren hatten ab den 1970er-Jahren allerdings auch ein neues Selbstverständnis gewonnen – Sie wollten sich nicht mehr von Vertretern der Kommission für interkantonale Schulfragen des Schweizerischen Lehrervereins (abgekürzt Kofisch) in die Ausführung ihrer Werke dreinreden lassen. Welcher Auffassung man davor beim Schweizerischen Schulwandbilderwerk von der Aufgabe des Künstlers hatte, lässt sich in einem anonym 1951 erschienen Aufsatz in der Schweizerischen Lehrerzeitung nachlesen: Dies aber ist der Kerngedanke des SSW: Der Pädagoge gibt den Auftrag und kontrolliert die Ausführung.
Von Staatskunst für Schweizer Schulzimmer kann in diesem Zusammenhang deshalb gesprochen werden, weil die Künstler der insgesammt 252 Schulwandbilder, die zwischen 1935 bis 1995 erschienen sind, vom Eidgenössischen Departement des Innern honoriert wurden. Diese Mittel wurden damals aus einem vom Bundesrat geschaffenen Krisenfonds bereitgestellt, mit dem die auch unter Künstlern und Illustratoren grassierende Erwerbslosigkeit bekämpft werden sollte; auch sollte etwas gegen den Import von Schulmaterial aus dem Deutschen Reich unternommen werden. Die Funktionäre der Kofisch begleiteten das Unternehmen mit ihrem pädagogischem Rat und die Ernst Ingold AG in Herzogenbuchsee, die Schulmaterial verkaufte, vertrieb die Bilder mittels Abonnements an die Schulgemeinden; im besten Jahr setzte die Firma 12'000 Stück davon ab.
Ein wesentlich heitereres Bild des SSW gelangte 15 Jahre früher in die Schulstuben; geschaffen wurde es vom Westschweizer Maler und Bühnenbildner Adrien Holy (1898-1978).
![]() |
| "Fram". 158. Bild des Schweizerischen Schulwandbilderwerks (SSW), Originalgrösse 59 x 83 cm |
Beim Anblick der vermummten Gestalten mag sich beim einen oder anderen Schüler wohl die Assoziation an die Filmsequenzen mit den ulkigen Hopsern Neil Armstrongs und Harrison Jack Schmitts eingestellt haben, die die beiden ersten Astronauten der Apollo-Missionen auf dem Mond vollführten, und die er vielleicht am Fernseher mitverfolgt hatte. Im Lehrer- Kommentars zu diesem Bild steht denn auch: Fram, für viele ein nichtssagendes Wort, für andere jedoch der Inbegriff eines Expeditionsschiffes, das wie heute die Raumschiffe, einzigartigem menschlichem Unternehmungsgeist entsprungen ist. - Die Expedition der Fram sozusagen als Low-Tec-Version davon.
Der Autor des 20seitigen Kommentars dieses Schulwandbilds, ein Dr. H. Vögeli, der vermutlich als Gymnasiallehrer tätig war, hielt im Vorwort fest, dass er sich jedes Jahr in den Sommermonaten in Island, Grönland oder Spitzbergen aufhalte. An die Adressaten, die Lehrerschaft, gerichtet, sollte dies wohl seine Kompetenz auf diesem Gebiet unterstreichen; Dritten wäre dabei wohl auch das träfe Wort vom Ferientechniker eingefallen.
Für den Unterricht benötigten Lehrer (heute "Lehrpersonen" genannt) sogenanntes didaktisches Hilfs- bzw. Anschauungsmaterial: Ab etwa 1910 begannen spezialisierte Verlage Diaserien für den Einsatz im Unterricht zu produzieren; 1913 existierten europaweit etwa 30 Firmen, die Lichtbilder produzierten. Diapositive dürften etwa bis zur Jahrtausendwende im Unterricht verwendet worden sein.
Im Essay Epiphanie für jedermann schreibt die Publizistin Hannelore Schlaffer: Die ästhetische Theorie schätzt seit je das Auge, das nun allein die Regentschaft übernimmt, als das oberste, intellektuelle Sinnesorgan. [...] Faszination ist eine Glückerfahrung, in der die alltägliche Wirklichkeit über dem Erlebnis einer überdimensionalen Erscheinung in nichts zerrinnt: Der Geist leuchtet in der Finsternis, in die die Wirklichkeit versinkt.
Konnten für ein Schulwandbild noch ein oder zwei Schüler vom Lehrer abdelegiert werden, um es nach der entsprechenden Nummer in der Asservatenkammer der Lehrerschaft herauszusuchen, um es dann im Schulzimmer an der eigens dafür angebrachten Einrichtung an Schnüren zur Decke hochzuziehen, so erforderten Lichtbilder wesentlich aufwändigere Vorbereitungen. Bis das Schulzimmer verdunkelt war und ein Bild an der Wand erstrahlte, musste zuerst ein Stativ aufgebaut und ein schwerer Bildwerfer, der Projektor, darauf gehievt und an der Steckdose angeschlossen, ein Ständer an der Wand platziert und eine Leinwand daran aufgehängt und entrollt werden.
Während die ersten Schüler im Halbdunkel bereits einzudämmern begannen, schob der Lehrer nun Bild um Bild in den Lichtstrahl, begleitet von seinen mehr oder weniger lebhaften Kommentaren. Schlagartig wach dürften allerdings die Schüler geworden sein, wenn sie ihr eigenes Spiegelbild zu sehen bekamen: Kinder in einer Schulstube im hohen Norden. Beim einen oder anderen Schüler führte dies wohl auch zur jähen Erkenntnis, dass selbst dort Kinder ihrem Schicksal nicht entgingen.
![]() |
| Volksschulklasse in Longyearbyen (Spitzbergergen). Kleinbild-Diapositiv aus einer 1972 erschienenen Serie. |
![]() |
| Kleinbild-Diapositiv aus einer 1966 erschienen Serie Wirtschaft und Siedlung in Grönland. |
Eine bemerkenswerte Publikation erschien erstmals im Jahr 1929; bis in die 1950er-Jahre wurden weitere Auflagen davon produziert. Sein Verfasser bzw. der Illustrator, der sächsische Schulmeister Arno Gürtler hielt in der Vorbemerkung des dritten Hefts von Zeichnen im erdkundlichen Unterricht. Fremde Erdteile unter Punkt 8 apodiktisch fest:
Es kommen Fälle vor, wo dem Schüler die Übertragung der wörtlichen Darstellung des Lehrers in die eigene Vorstellung grosse Schwierigkeiten bereitet. Da ist die Zeichenskizze zu Hilfe zu nehmen. Von dieser aber auszugehen, ist falsch. Immer erst das Leben und die Sache, dann das Zeichen und das Zeichnen.
| Kaiserpinguine auf der Wanderung, Diapositiv, ca. 1920. |
Brücker, Chr.: Der Lichtbilderapparat in der Volks- und Mittelschule. Strassburg 1913.
Gamper, Barbara: Arktis. Zürich: Schweizerischer Lehrerverein 1988. (Kommentare zum Schweizerischen Schulwandbilderwerk, 53 Bildfolge 1988, Bild 219).
Gürtler, Arno: Zeichnen im erdkundlichen Unterricht. Drittes Heft: Fremde Erdteile. Leipzig 1937.
Bundesamt für Kultur (Hg.): Kunst zwischen Stuhl und Bank. Das Schweizerische Schulwandbilder Werk 1935-1995. Baden 1996.
Schlaffer, Hannelore: Epiphanie für jedermann. Das Lichtvon hinten ist Licht von innen - warum uns Computerbildschirme süchtig machen, in: Neue Zürcher Zeitung, 15.2.2014, Nr. 38, S. 63.
Vögeli, H.: Die Fram. Zürich: Schweizerischer Lehrerverein 1973. (Kommentare zum Schweizerischen Schulwandbilderwerk, 38. Bildfolge 1973, Bild 158).
Sonntag, 19. November 2017
Mittwoch, 15. November 2017
Freitag, 25. August 2017
Demnächst: Schweizer Polarforschung (Sonderausstellung "Swiss Camp", 1. September bis 19. November 2017, focusTerra, ETH Zürich)
2017 wurde die Schweiz als einer der wenigen nicht angrenzenden Staaten als Beobachter in das Arctic Council aufgenommen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Schweizer WissenschaftlerInnen sind sehr aktiv in der Polarforschung. Das Verständnis der Prozesse von Schnee und Eis − wie an den Polen – prägen sowohl Landschaft als auch Leben hierzulande. Aus der langen Tradition von hochalpiner Forschung hat sich seit dem 19. Jahrhundert eine breite Palette von Fachgebieten entwickelt. Die resultierenden Kenntnisse auf den Gebieten der Glaziologie, der Geo-, Bio-, Atmosphären- und Bodenwissenschaften bringen grosse Gewinne für die Erforschung der Polarregionen − und umgekehrt. (Website)
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9:00–17:00; So: 10:00–16:00; Sa: geschlossen Adresse und Lageplan
Öffentliche Vortragsreihe Schweizer Polarforschung sowie Filme zur Ausstellung
Blog ETH Bibliothek/ETHeritage und zur Biographie Alfred de Quervains
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9:00–17:00; So: 10:00–16:00; Sa: geschlossen Adresse und Lageplan
Öffentliche Vortragsreihe Schweizer Polarforschung sowie Filme zur Ausstellung
![]() |
| Schweizer Forschungsstation Swiss Camp in Grönland, Konrad Steffen, WSL |
Blog ETH Bibliothek/ETHeritage und zur Biographie Alfred de Quervains
Montag, 21. August 2017
Swiss South Pole Expedition 2018/19 – Heading South
Das grosse Abenteuer wartet am anderen Ende der Welt: Die Swiss South Pole Expedition peilt den Südpol an. Die Faszination über den Pioniergeist der ersten Polarforscher vor rund 100 Jahren, die Lust auf Abenteuer in deren Spuren und die Freude am gemeinsamen Erleben treiben uns an. Die Herausforderung: Mit eigener Kraft durch die Antarktis ziehen, um den südlichsten Punkt der Erde zu erreichen. Mit unserer Expedition wollen wir anderen Mut machen, ihre Ziele in Angriff zu nehmen, ihre Träume wahr werden zu lassen und sich auf den Weg zu machen.
Das Team plant, den Südpol in 60 Tagen auf Ski zu erreichen. Gestartet wird Mitte November 2018 bei Berkner Island – von dort sind es rund 1300 km bis zum Ziel. Der Weg führt über bizarre Flächen aus Schnee und Eis bis auf das Plateau der Antarktis auf knapp 3000m ü. M. Mal unter blauem Himmel, mal im irritierenden Whiteout, stets mit viel Gegenwind und Temperaturen weit im Minusbereich. Gemeinsam stellt sich das Team den unwirtlichen Bedingungen mit dem Motto: Heading South!
Die für diese grosse Expedition nötigen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Vom Zahnarzt-Coaching über Müsli-Mix-Experimente, von Ausrüstungs-Tests bis zum Reifen-Zieh-Training gibt es unzählige kleine und grosse Aufgaben zu erledigen. Seit mehreren Monaten sind die unterschiedlichsten Menschen an der Arbeit: Gestalter, Texterinnen, Physiotherapeuten, Beraterinnen, Visionäre und Kameraleute sind mit an Bord. (Website)
Link zur Website, zum Team und zum letzten Eintrag im Blog (22. März 2017)
Das Team plant, den Südpol in 60 Tagen auf Ski zu erreichen. Gestartet wird Mitte November 2018 bei Berkner Island – von dort sind es rund 1300 km bis zum Ziel. Der Weg führt über bizarre Flächen aus Schnee und Eis bis auf das Plateau der Antarktis auf knapp 3000m ü. M. Mal unter blauem Himmel, mal im irritierenden Whiteout, stets mit viel Gegenwind und Temperaturen weit im Minusbereich. Gemeinsam stellt sich das Team den unwirtlichen Bedingungen mit dem Motto: Heading South!
Die für diese grosse Expedition nötigen Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Vom Zahnarzt-Coaching über Müsli-Mix-Experimente, von Ausrüstungs-Tests bis zum Reifen-Zieh-Training gibt es unzählige kleine und grosse Aufgaben zu erledigen. Seit mehreren Monaten sind die unterschiedlichsten Menschen an der Arbeit: Gestalter, Texterinnen, Physiotherapeuten, Beraterinnen, Visionäre und Kameraleute sind mit an Bord. (Website)
Link zur Website, zum Team und zum letzten Eintrag im Blog (22. März 2017)
Donnerstag, 19. Januar 2017
Samstag, 17. September 2016
POLAR2018. Where the Poles Meet. A SCAR & IASC Conference, Davos (Switzerland), 15-27 June 2018
Montag, 18. April 2016
Newly created Swiss Polar Institute to launch an Antarctic expedition
The future of the Earth’s poles is critical. In the coming decades, major international negotiations will focus on the polar regions, which are bearing the brunt of global warming. Switzerland, intent on having its voice heard and making a contribution in a field in which it already has solid expertise, today announced the creation of the Swiss Polar Institute (SPI). This new interdisciplinary center will be devoted to researching the Earth's poles and other extreme environments. The SPI, based at the Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne (EPFL), is a consortium of Swiss universities – EPFL, the Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research WSL, ETH Zurich and the University of Bern – and was cofounded with Editions Paulsen. Officially supported by the State Secretariat for Education, Research and Innovation (SERI), the SPI is a Swiss initiative with a decidedly international mission.
Polar explorer Frederik Paulsen is proud to be involved in this initiative: “The Swiss Polar Institute will help drive research in extreme environments, contribute to progress in the field of polar science and promote cooperation among public and academic institutions, industry and private-sector partners.”
To mark its launch, the SPI is organizing a major project: the Antarctic Circumnavigation Expedition (ACE) will be the first scientific expedition to fully sail around the southernmost continent. The purpose of this expedition, with key logistical support from Ferring Pharmaceuticals, will be to measure and quantify the impact of climate change and pollution in the Southern Ocean.
More than 50 researchers
At the end of December 2016, some 50 researchers from around the world will set off for three months onboard the Akademik Treshnikov, a Russian ship dedicated to scientific research. Twentytwo research projects – submitted by teams from Switzerland, the UK, France, Australia, etc. – were selected for the expedition. The projects range from glaciology to climatology, biology and oceanography.
This expedition neatly illustrates the SPI’s mission: the Swiss Polar Institute is designed to be a platform for global experts in polar research to bring their combined knowledge to bear – such as by drawing parallels between polar environments and alpine regions. This is similar to what is being done in the field of space research. “Swiss universities owe their competitiveness to a shrewd approach of competing and cooperating with each other at the same time,” said Mauro Dell'Ambrogio, State Secretary for Education, Research and Innovation. “The Swiss Polar Institute is a great example of intelligent cooperation.”
The Institute’s role will also be to assess the state of the Earth's poles and climate in general, to outline the many challenges we face going forward and to keep the public informed. Its work is bound to have an impact on the development of new technologies for extreme environments. The SPI will be an important asset for Switzerland, which aims to play a key role in international agreements on the future of the polar regions. This includes discussions on the Antarctic Treaty.
The Earth’s climate balance is at stake
The Earth’s poles are fundamental to the planet's climate balance, and learning more about how they work through research is crucial. The climate, which is regulated by the interaction of atmospheric and oceanic currents, acts like a massive heat engine. This engine is powered by the transfer of heat between polar and tropical regions: currents of icy water deep in the ocean travel from the poles toward the equator, while warm water and air move across the ocean’s surface towards the frigid zones. This complex and fragile mechanism also plays a key role in the carbon cycle, in which the ocean absorbs a significant amount of the CO2 in the atmosphere.
Human settlement and activities may be concentrated far from the Earth’s poles, but they directly affect polar environments. “The poles are essential for climate balance, but they are also the regions where changes are most apparent: that’s where the largest temperature differences have been recorded,” said Philippe Gillet, vice president of EPFL and a specialist in Earth and planetary science. The 2015-2016 winter was the mildest on record at the North Pole. December and January temperatures there, normally close to -20°C, were above freezing.
Potential discoveries
The 22 projects selected for the expedition cover a spectrum of topics, including the composition of plankton, threatened animal species, the presence of microplastics in the surrounding water, the carbon cycle, microorganisms that flourish in the ocean depths or in ice, and the impact of waves on the coasts.
“The ACE initiative is a unique and precious opportunity”, says ACE Panel member Prof. Jean Jouzel, glaciologist and climatologist. “Bringing together multi-disciplinary projects to circumnavigate Antarctica and gathering scientific evidence in a region so remote and yet deeply affected by human activity and climate change will hugely contribute to our understanding of past and future evolution of the Southern Ocean. It is a key region for the carbon cycle and the Antarctic continent which may significantly contribute to the sea-level rise in the coming centuries“.
The projects will make use of the most advanced data collection and analysis technologies available. In addition, because they will be run in extreme environments, the projects will provide insight into biochemical compounds and microorganisms that up to now have been studied little if at all. The results could lead to discoveries and new and interesting applications in the fields of biotechnology, medicine and environmental science. (Sarah Perrin / EPFL) Press kit
NZZ Berner Zeitung
Polar explorer Frederik Paulsen is proud to be involved in this initiative: “The Swiss Polar Institute will help drive research in extreme environments, contribute to progress in the field of polar science and promote cooperation among public and academic institutions, industry and private-sector partners.”
To mark its launch, the SPI is organizing a major project: the Antarctic Circumnavigation Expedition (ACE) will be the first scientific expedition to fully sail around the southernmost continent. The purpose of this expedition, with key logistical support from Ferring Pharmaceuticals, will be to measure and quantify the impact of climate change and pollution in the Southern Ocean.
More than 50 researchers
At the end of December 2016, some 50 researchers from around the world will set off for three months onboard the Akademik Treshnikov, a Russian ship dedicated to scientific research. Twentytwo research projects – submitted by teams from Switzerland, the UK, France, Australia, etc. – were selected for the expedition. The projects range from glaciology to climatology, biology and oceanography.
This expedition neatly illustrates the SPI’s mission: the Swiss Polar Institute is designed to be a platform for global experts in polar research to bring their combined knowledge to bear – such as by drawing parallels between polar environments and alpine regions. This is similar to what is being done in the field of space research. “Swiss universities owe their competitiveness to a shrewd approach of competing and cooperating with each other at the same time,” said Mauro Dell'Ambrogio, State Secretary for Education, Research and Innovation. “The Swiss Polar Institute is a great example of intelligent cooperation.”
The Institute’s role will also be to assess the state of the Earth's poles and climate in general, to outline the many challenges we face going forward and to keep the public informed. Its work is bound to have an impact on the development of new technologies for extreme environments. The SPI will be an important asset for Switzerland, which aims to play a key role in international agreements on the future of the polar regions. This includes discussions on the Antarctic Treaty.
The Earth’s climate balance is at stake
The Earth’s poles are fundamental to the planet's climate balance, and learning more about how they work through research is crucial. The climate, which is regulated by the interaction of atmospheric and oceanic currents, acts like a massive heat engine. This engine is powered by the transfer of heat between polar and tropical regions: currents of icy water deep in the ocean travel from the poles toward the equator, while warm water and air move across the ocean’s surface towards the frigid zones. This complex and fragile mechanism also plays a key role in the carbon cycle, in which the ocean absorbs a significant amount of the CO2 in the atmosphere.
Human settlement and activities may be concentrated far from the Earth’s poles, but they directly affect polar environments. “The poles are essential for climate balance, but they are also the regions where changes are most apparent: that’s where the largest temperature differences have been recorded,” said Philippe Gillet, vice president of EPFL and a specialist in Earth and planetary science. The 2015-2016 winter was the mildest on record at the North Pole. December and January temperatures there, normally close to -20°C, were above freezing.
Potential discoveries
The 22 projects selected for the expedition cover a spectrum of topics, including the composition of plankton, threatened animal species, the presence of microplastics in the surrounding water, the carbon cycle, microorganisms that flourish in the ocean depths or in ice, and the impact of waves on the coasts.
“The ACE initiative is a unique and precious opportunity”, says ACE Panel member Prof. Jean Jouzel, glaciologist and climatologist. “Bringing together multi-disciplinary projects to circumnavigate Antarctica and gathering scientific evidence in a region so remote and yet deeply affected by human activity and climate change will hugely contribute to our understanding of past and future evolution of the Southern Ocean. It is a key region for the carbon cycle and the Antarctic continent which may significantly contribute to the sea-level rise in the coming centuries“.
The projects will make use of the most advanced data collection and analysis technologies available. In addition, because they will be run in extreme environments, the projects will provide insight into biochemical compounds and microorganisms that up to now have been studied little if at all. The results could lead to discoveries and new and interesting applications in the fields of biotechnology, medicine and environmental science. (Sarah Perrin / EPFL) Press kit
NZZ Berner Zeitung
Samstag, 28. November 2015
2018 SCAR/IASC Conference in Davos (Switzerland)
Building on the success of the 2008 SCAR/IASC Conference in St. Petersburg (Russia) and two subsequent conferences within the International Polar Year, the 2018 SCAR/IASC Conference will be hosted by the Swiss Committee on Polar and High Altitude Research in Davos, Switzerland on 15-27 June 2018. The Conference will include SCAR, IASC and other business and satellite meetings, an Open Science Conference and the SCAR Delegates' Meeting. (SCAR)
Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR)
International Arctic Science Committee (IASC)
Swiss Committee on Polar and High Altitude Research
Scientific Committee on Antarctic Research (SCAR)
International Arctic Science Committee (IASC)
Swiss Committee on Polar and High Altitude Research
Montag, 16. Februar 2015
Schweizer Polarforschung: Pioniergeist, Leidenschaft und Spitzenleistungen (neue Publikation des EDA)
Ab sofort ist die neue Publikation «Schweizer Polarforschung: Pioniergeist, Leidenschaft und Spitzenleistungen» des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten erhältlich in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. An 12 Beispielen zeigt die Broschüre, wie Forschende aus der Schweiz Arktis und Antarktis erkunden und damit zum besseren Verständnis der globalen Klimaveränderung und unseres Erdsystems allgemein beitragen.
.
PDF-Version
PDF-Version
Mittwoch, 28. Januar 2015
Association of Polar Early Career Scientists (APECS) - Swiss national committee
What is APECS?
The Association of Polar Early Career Scientists is an organization that aims to simulate interdisciplinary and international research collaboration on polar and cryospheric sciences. For this, APECS tries to:
- Facilitate international and interdisciplinary networking
- Provide opportunities for professional career development
- Promote education
For who?
For all young researchers, from undergraduate students to early faculty members, and all other people that are interested to follow what is happening in the Polar regions and the wider cryosphere.
If you are looking for new collaboration, useful advices for your project/career, the creation of a new working group, help in your educational program, expending your network at social events or conferences, etc. APECS is for you!
Our aims
Our goal is to regroup the scientific community working on polar region and cryosphere related topics in Switzerland and encourage international collaboration and networking. For this, we:
- Set up a list of mentors and professors to whom you can address questions,
- Set up a list of events where young scientists can gather, share experiences and ideas
- Publish news of projects/findings happening in our country Link: http://apecsswitzerland.wix.com/home
Text und Bild von der Homepage
The Association of Polar Early Career Scientists is an organization that aims to simulate interdisciplinary and international research collaboration on polar and cryospheric sciences. For this, APECS tries to:
- Facilitate international and interdisciplinary networking
- Provide opportunities for professional career development
- Promote education
For who?
For all young researchers, from undergraduate students to early faculty members, and all other people that are interested to follow what is happening in the Polar regions and the wider cryosphere.
If you are looking for new collaboration, useful advices for your project/career, the creation of a new working group, help in your educational program, expending your network at social events or conferences, etc. APECS is for you!
Our aims
Our goal is to regroup the scientific community working on polar region and cryosphere related topics in Switzerland and encourage international collaboration and networking. For this, we:
- Set up a list of mentors and professors to whom you can address questions,
- Set up a list of events where young scientists can gather, share experiences and ideas
- Publish news of projects/findings happening in our country Link: http://apecsswitzerland.wix.com/home
Text und Bild von der Homepage
Mittwoch, 24. Dezember 2014
"Derzeit prüft die Schweiz die Opportunität einer Mitwirkung an der von Belgien geführten Forschungsstation 'Prinzessin Elisabeth' in der Antarktis."
Zur Medienmitteilung des EDA vom 14.11.2014: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Link zur Station Princess Elisabeth Antarctia http://www.antarcticstation.org/.
![]() |
| Station Princess Elisabeth Antarctica (Homepage) |
Samstag, 12. April 2014
"Antarctic Penguin Expedition 2013-2014". Oder: Schweizer Jugend forscht
Für ihre Matura-Arbeit über Pinguine reiste die 17jährige Gymnasiastin Janine Wetter von der Kantonsschule Zürcher Oberland in Wetzikon im Winter/Sommer 2013/14 mit Unterstützung von Sponsoren in die Antarktis http://janinewetter.ch/
Zur Webseite der vom Wissenschafter Adolf Portmann (1897-1982) gegründeten Stiftung "Schweizer Jugend forscht" http://sjf.ch/
Zur Webseite der vom Wissenschafter Adolf Portmann (1897-1982) gegründeten Stiftung "Schweizer Jugend forscht" http://sjf.ch/
Montag, 25. November 2013
"Xavier Mertz. Verschollen in der Antarktis" - Buchvernissage und Ausstellungseröffnung
Dem ersten Schweizer, der die Antarktis als Teilnehmer einer australischen Expedition bereisen konnte, Xavier Merz (1882-1913), Jurist und Schweizer Meister im Skilaufen, ist ein zweibändiges Buch gewidmet, dessen Erscheinen gleichzeitig mit der Eröffnung einer Fotoausstellung im Naturhistorischen Museum Basel am Freitag, 19. November 2013 gefeiert wurde.
Echzeit Verlag http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=239
Autoren http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=239&s=2
"Xavier Mertz. Verschollen in der Antarktis. Fotografien eines Abenteuers." Fotoausstellung: 30. November 2013 bis 30. März 2014. Zusammenarbeit: Naturhistorisches Museum Basel, Staatsarchiv Basel-Stadt und Echtzeit Verlag. http://www.nmbs.ch/home/ausstellungen/archiv/xavier-mertz.html
Echzeit Verlag http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=239
Autoren http://www.echtzeit.ch/buecher.php?id=239&s=2
"Xavier Mertz. Verschollen in der Antarktis. Fotografien eines Abenteuers." Fotoausstellung: 30. November 2013 bis 30. März 2014. Zusammenarbeit: Naturhistorisches Museum Basel, Staatsarchiv Basel-Stadt und Echtzeit Verlag. http://www.nmbs.ch/home/ausstellungen/archiv/xavier-mertz.html
| Verschnaufpause im antarktischen Herbst 1912, Fotograf Xavier Mertz, Staatsarchiv BS, AL 48, 1-21 |
Samstag, 23. November 2013
Captain Margrith Ettlin
Der ersten Schweizerin mit einer Hochsee-Kapitänslizenz ist am 7. August 2013 in Reykjavik das Kommando für das Expeditionsschiff Silver Explorer übertragen worden. Für Silversea Expeditions befährt die Pfäffikonerin das Luxus-Kreuzfahrtschiff der Eisklasse A1 (Zulassung bis bis 0,8 m Eisdicke) auch die Gewässer der Arktis und Antarktis.
Silversea http://www.silversea.com/expeditions/meet-team/captains/?staff=16835
SRF: http://www.srf.ch/sendungen/aeschbacher/ja-das-leben
Silversea http://www.silversea.com/expeditions/meet-team/captains/?staff=16835
SRF: http://www.srf.ch/sendungen/aeschbacher/ja-das-leben
Mittwoch, 20. November 2013
Arktis und Antarktis in Schweizer Schul- und Kinderzimmern (Teil 1), von Stefan Kern
![]() |
| Inhalt von Bubenträumen (SJW 931) |
"Die unendlichen Mühen und Leiden Nansens und seines Gefährten, ihr dreijähriger Kampf in Nacht und Eis, lesen sich, wie wenn sich das grosse Abenteuer im letzten Winter abgespielt hätte. So plastisch vermag die Autorin die weltberühmt gewordene Heldenfahrt darzustellen. Das Heft schenkt echteste und wahre Lesenahrung für abenteuerbegeisterte Knaben und auch Mädchen." So die wohl an Lehrer und Eltern adressierten Worte auf der Rückseite des 1966 veröffentlichten Hefts, das von Mary Lavater-Sloman (1891-1980) verfasst und von Werner Hofmann mit Federzeichnungen illustriert worden war.
Mythos Nord- und Südpol
Hier soll gezeigt werden, wie einer der Mythen des 20. Jahrhunderts, die Entdeckung und Erforschung der Polargebiete, in Schweizer Kinderzimmer und Schulstuben "transportiert" wurde. In einem später erscheinenden Beitrag sollen dann Kinderzeichnungen gezeigt werden, in denen sich dieser Mythos ebenfalls seinen Niederschag gefunden hat. Und auch, wie dieses Thema in der Schulstube vermittelt wurde. Ein Anspruch auf den vollständigen Nachweis aller in der Schweiz erschienenen Publikationen oder auf eine erschöpfende Behandlung des Themas, soll nicht erhoben werden. So liesse sich der Frage nachgehen, welche Werte in diesem Genre vermittelt werden sollten. Entschluss- und Tatkraft, Leidensfähigkeit und Durchhaltevermögen?
![]() |
| ... und geplatzte Träume von Männern (SJW 353) |
Achtzehnjährig geworden, bereitete sich der Gymnasiast während der Sommerferien 1913 auf die klimatischen Bedingungen in Afrika vor, indem er die sonnigen Stunden im elterlichen Gewächshaus verbrachte, wo es "infernalisch heiss und schwül" wurde, wie sich der jüngere Bruder Friedrich Georg erinnert hat. Drei Monate später, nachdem Ernst Jünger die Grenze zu Frankreich überwunden hatte, meldete er sich bei der Fremdenlegion in Verdun. Kaum in der algerischen Garnison Sidi-Bel-Abbès angekommen, nutzte er die erstbeste Gelegenheit und floh nach Marokko. Denn von dort aus wollte er seinen Traum von einem freien und abenteuerlichen Leben in Afrika verwirklichen. Der Versuch misslang kläglich und nach seiner Gefangennahme wurde er mit Kerker bestraft. Juristische und diplomatische Interventionen ermöglichten ihm einige Wochen später die Heimkehr ins elterliche Haus in Rehburg. Noch in Afrika erreichte Jünger ein Telegramm seines Vaters; darin der Satz: "LASZ DICH PHOTOGRAPHIEREN".
Fehlende Klassenlektüre
Der Zürcher Sekundarlehrer W. Hintermann konzipierte um 1920 die Reihe "Schweizer Jugendschriften", weil es an geeigneter Klassenlektüre fehlte. Als Herausgeber fungierte dabei das Jugendamt der Stadt Zürich. Produziert und verlegt wurden die für zwanzig Rappen erhältlichen Heftchen im aufstrebenden Hallwag-Verlag in Bern.
Nebenstehender Umschlag, der von einem unbekannten Künstler gestaltet wurde, zeigt Alfred de Quervain (1879-1927) in markanter Pose in seinem eigens für ihn angefertigten Kajak. Sein Bericht "Schweizerische Grönlandexpedition" über die Reise entlang der Westküste sowie die Durchquerung des grönländischen Inlandeises im Jahr 1912 machte den Auftakt in dieser Reihe. Der Verlag lancierte aber noch mindestens eine weitere Ausgabe unter dem Titel "Jugendbücher - Schweizer Forschungsreisen". Dabei wurden mehrere Titel aus der Reihe "Schweizer Jugendschriften" zu einem Band mit einem Umfang von etwa 150 Seiten zusammengeheftet. Neben de Quervains Reisebericht enthält diese Ausgabe auch "Meine Reise nach Abessinien" sowie "Indien" von Ulrich Kollbrunner. Dieser weitgereiste Schulmann veröffentlichte später auch noch Berichte von seinen Fahrten nach Sumatra, den Philippinen und nach Südchina.
Das bis heute bestehende Schweizerische Jugendschriftwerk (SJW) wurde 1931 von Lehrern gegründet, um "guten" Lesestoff zu vermitteln. Ihr Kampf galt nämlich der "Schmutz- und Schundliteratur" in Form von Heftchen, die als Serien konzipiert ("John King's Erinnerungen", "Frank Allan, der Rächer der Enterbten") und meist deutschen Ursprungs waren. Der "lenkenden Hand", d.h. der Kontrolle von Behörden, Lehrern und Eltern, waren sie entzogen, weil sie von Tabakhändlern, Coiffeuren, Bademeistern, aber auch von Schülern und Eltern vertrieben, weitergereicht oder getauscht wurden. 1926 war in Deutschland das "Gesetz zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschriften" in Kraft getreten und die Folge war, dass die Verleger den Absatz ihrer Erzeugnisse in die Schweiz verlegten. Ihre Sprache war zwar schlicht, doch inhaltlich konnten sie kaum beanstandet werden: Die Titelhelden standen stets im Kampf gegen das Böse in der Welt und Erotisches wurde kaum tangiert. Doch Titel ("Das Frauenhaus in Kairo", "Die Dame mit dem Leberfleck") und Umschläge waren reisserisch aufgemacht.
Als ein ertappter Zürcher Sekundarschüler auf Anhieb 48 Titel von solch "untergeistigen" Heften auswendig niederschreiben konnte ("In den Händen der Thugs" oder "Die vier Masken" etc.), war das Entsetzen in der Lehrerschaft gross; sie war an einem klassischen Literaturkanon geschult worden. "Vater und Mutter lesen auch, die Mutter raucht dazu", rechtfertigte ein anderer Knabe sein Treiben. Mittels einer gross angelegten Schülerbefragung in der Stadt Zürich wurde darauf die Sache genauestens untersucht und die Ergebnisse öffentlich gemacht; die "alte Tante", die Neue Zürcher Zeitung, bot das Sprachrohr dazu.
Das Schweizerischen Jugendschriftenwerk will "gute, zeitgemässe und preiswerte Literatur in den vier Landessprachen anbieten" (Website). Für Schweizer Verhältnisse werden hohe Auflagen erzielt (bis 20'000 Exemplare) und bis heute sind gegen 50 Millionen Exemplare abgesetzt worden. Ermöglicht wird das durch eine einfache und effiziente Absatzorganisation mit regionalen Vertriebsleitern und durch "Lehrpersonen".
Die Mission des SJW galt damals allerdings nicht allein der Verbreitung von Werten und Tugenden. Es ging auch um ökonomische Interessen: Schweizer Verlage, Buchhändler, Drucker, Schriftsteller und Illustratoren fühlten sich von der ausländischen Konkurrenz bedroht, worauf sie nach Wegen suchten, sich dagegen zu behaupten. Felix Moeschlin (1882-1969), Autor und Präsident des Schweizerischen Schriftstellerverbandes, stellte anlässlich der Gründung des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes Kapital zur Verfügung; mit der Auflage, dass in den Publikationen des SJW Schweizer Autoren der Vorrang eingeräumt werden müsse. Kinder und Jugendliche waren von den Verlagen als Zielpublikum noch kaum erkannt worden und von Lehrern und von anderer Seite wurde beklagt, dass für Kinder und Jugendliche kaum adäquate Lektüre zur Verfügung stehe. Spannend und unterhaltend sollte sie sein. Es mangelte auch an praktischen Anleitungen, um Beobachtungen vor der Haustür oder Experimente mit einfachen Mitteln durchführen zu können. Auch gab es noch kein flächendeckendes Bibliotheksnetz, wie das heute als eine Selbstverständlichkeit betrachtet wird.
![]() |
| SJW-Heft Nr. 336 (ca. 1950) |
"Anziehende, farbig gediegene Titelbilder von Heften sollten im Kampf gegen die schreienden Umschlagzeichnungen der Schundschriften obsiegen", lautete die anonym ausgegebene Devise in einem Beitrag zum 20-Jahr-Jubiläum des SJW in der Schweizerischen Lehrerinnenzeitung. Dass es an Dramatik auf den Umschlägen der SJW-Hefte nicht mangelte, sie es mit den kritisierten "Schundschriften" durchaus aufnehmen konnten, belegt nebenstehende Umschlagillustration. Sie zeigt den Moment, als am 25. Mai 1928 das Luftschiff Nobile unter dem Kommando Umberto Nobiles im arktischen Packeis havarierte. Schwerverletzt überlebten Nobile und ein Teil seiner Mannschaft. Während das Luftschiff und der Rest der Mannschaft verschollen blieben, konnten der commandante und ein Teil seiner Leute nach aufwendigen Suchaktionen von einem russischen Eisbrecher gerettet werden. Dass diese Umschlagillustrationen eine mächtige Fasziniation auf die jungen Leser ausüben musste, weil die Bildsprache suggestiv gehalten war, soll durch weitere Beispiele belegt werden.
![]() |
| SJW-Heft Nr. 353 (1950) |
![]() |
| SJW-Heft Nr. 305 (1948) |
Auch Scotts und Amundsens Duell um den Südpol 1911/12 bot Spannung. Mit Hunden war der hartgesottene Profi Amundsen dorthin und zurück an die Küste fast "geflogen". Währendessen rackerten sich Scott und seine Leute mit Motorschlitten und Ponys ab. Die Schlitten schliesslich selbst ziehend, nahmen er und seine Crew ein schauerliches Ende. Trotz des Misserfolgs des Unternehmens, wurde es von der Presse in England zur Heldentat hochstilisiert. Willi Schnabel, der diesen Umschlag gestaltete, illustrierte insgesamt mehr als drei Dutzend SJW-Hefte.
![]() |
| SJW-Heft Nr. 11 |
![]() |
| SJW 614 (ca. 1960) |
Běhounek, Frantisek: Schiffbruch im Luftmeer. Nacherzählt von Fritz Rutishauser nach dem Buche „Sieben Wochen auf der Eisscholle“, Verlag Brockhaus, Leipzig. Umschlag und Zeichnungen von Hans Ritter. Zürich o.J. (ca. 1950). SJW-Heft Nr. 336
Bezzola, Leonardo. Biographische Angaben http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D27192.php
Bracher, Hans: Die Eroberer des Südpols. Umschlag und Bilder von Willi Schnabel. Zürich 1948. SJW-Heft Nr. 305
- Vom Nordpol zum Südpol. Erlebnisse des Fliegeradmirals Richard Evely Byrd. Nach seinen autobiographischen Büchern dargestellt. Umschlagbild und Zeichnungen von Leonardo Bezzola. Zürich o.J. (ca. 1960). SJW-Heft Nr. 614
Brunner, Fritz: Fünfzig Jahre Schweizerisches Jugendschriftenwerk (SJW) 1931-1981. Zürich 1981
Erhalten wir es so! (1950/51). Zwanzig Jahre Schweizerisches Jugendschriftenwerk. Nicht gezeichneter Artikel in: Schweizerische Lehrerinnenzeitung. Bd. 55, S. 299
Heusser, Hans: Im Ballon zum Nordpol. Nach Zeitungsberichten und dem Buche „33 Jahre verschollen im Packeis“, von Adrian Mohr, Carsten Borchgrevink, Tryggve Gran, G.V.E. Svedenborg und Otto Sverdrup bearbeitet. Umschlag und Innenbilder von Hans Ritter. Zürich 1950. (=SJW Nr. 353)
Jünger, Ernst (1978): Das abenteuerliche Herz. Sämtliche Werke, Band 9. Stuttgart
Kiesel, Helmuth (2007): Ernst Jünger. Die Biographie. München
Lavater-Sloman, Mary: Nansens Kampf im treibenden Eis des Nordpols. Umschlagbild und Zeichnungen von Werner Hofmann. Zürich 1967. SJW-Heft Nr. 931, 2. Auflage
Linsmayer, Charles: "Ein geistiges Rütli für die Schweizer Jugend." 75 Jahre SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk. Zürich 2007. SJW-Heft Nr. 2279
Moeschlin, Felix. Biographische Angaben http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D6523.php
Quervain, Alfred de: Schweizerische Grönlandexpedition. Bern o.J. (um 1922). Jugendbücher / Schweizer Forschungsreisen
Schweizerisches Jugendschriftenwerk. Website http://www.sjw.ch/
Wartenweiler, Fritz: Fridtjof Nansen 1861-1930. Ein Held des Friedens. 1. Teil: "Vorwärts" (Fram) zum Nordpol. Umschlag und Zeichnungen von Walter Binder. Zürich 1950. SJW-Heft Nr. 11, 5. Auflage
Die Abbildungen der SJW-Hefte Nr. 305, 336 und 353 stammen aus den Beständen der Forschungsbibliothek Pestalozzianum (Zürich) http://www.phzh.ch/de/Forschung/Forschungsbibliothek-Pestalozzianum/
Weitere Kinder- und Jugendbücher
Gardi, René: Fische, die ertrinken. Umschlagbild von Willi Schnabel. Zürich o.J. (1954). SJW-Heft Nr. 489
- Von Lappen und Rentieren. Mit Bildern vom Verfasser. Zürich o.J. (1955). SJW-Heft Nr. 522)
Hiltbrunner, Hermann: Ein schweizerischer Robinson auf Spitzbergen. Die Erlebnisse vier Schiffbrüchiger in der Polarnacht. Zürich 1926
- Neuauflage. Bern 1959. Diese Ausgabe weicht inhaltlich von der Erstveröffentlichung ab.
Schmid, Heiri und Jürg Lendenmann: Globi und der Polarforscher. Zürich 2008
| Nansen trifft 1896 auf Franz-Joseph-Land auf F.G. Jackson. Ill.: Werner Hoffmann (SJW 931) |
Donnerstag, 22. August 2013
Emil Schulthess, Retrospektive (Fotostiftung Schweiz, Winterthur)
Der gebürtige Zürcher war ursprünglich Grafiker und erwarb fotografische Grundkenntnisse als Hospitant in Hans Finslers Fotoklasse. Ab 1936 arbeitete er beim Zürcher Druck- und Verlagshaus Conzett & Huber, von 1941 bis 1957 als Gestalter und Mitglied der Gründungsredaktion der Monatszeitschrift "Du".
Erste Reisen führten Emil Schulthess in den 1950er Jahren nach Afrika und in die USA, später folgten Ziele in Asien und Südamerika sowie die Teilnahme an einer Expedition der US Navy in die Antarktis. Zum 100. Geburtstag des Fotografen widmet ihm nun die Fotostiftung Schweiz eine erste, umfassende Retrospektive. (Aus dem Pressetext der Fotostiftung Schweiz)
Ausstellung vom 7. September 2013 bis 23. Februar 2014, Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur (Schweiz) http://www.fotostiftung.ch/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/emil-schulthess/
Unter dem Titel "Der Mann, der aus der Kälte kam" ist am 12. Oktober 2013 eine ausführliche Besprechung der Ausstellung von Urs Steiner in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.
Und: Am Mittwoch, 23. Oktober, 19:30 zeigt die Fotostiftung Schweiz den Film "Picture of Light" (1994): Unter der Regie von Peter Mettler http://www.petermettler.com/ entstanden, wurde der bemerkenswerte Streifen über die aurora borealis vom Zürcher Oberländer Kunstmäzen und -sammler Andreas Züst (1947-2000) http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D49976.php finanziert.
1. Foto: Expedition "Deep Freeze IV", Antarktis, 1959 © Emil Schulthess / Fotostiftung Schweiz / ProLitteris. 2. Foto: Mitternachtssonne, Hekkingen, Norwegen, Juni 1950, © E. Schulthess / Fotostiftung Schweiz / ProLitteris
Veröffentlichung
Antarctica. Ein Bildband von Emil Schulthess. Vorwort Raymond Priestley; Texte: George J. Dufek, Henry M. Dater. Zürich: Artemis-Verlag, 1960
Montag, 8. April 2013
Konrad Steffen: Polare Eisschilder und Meeresspiegel - wie sieht unsere Zukunft aus?
Einführungsvorlesung Prof. Dr. Konrad Steffen. Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Departement Umweltsystemwissenschaften.
Mittwoch, 10. April 2013, 17.15 Uhr. ETH Zürich, Rämistrasse 101, Hauptgebäude, F 30 (Auditorium Maximum).
Podcast der Einführungsvorlesung: http://www.multimedia.ethz.ch/speakers/lecture/?doi=10.3930/ETHZ/AV-c2fc3e2f-b8b0-44fc-b4df-0a4459056aea&autostart=true
Unter dem Titel "Der Direktor, der aus der Kälte kommt" ist am 30.10.2012 in der Neuen Zürcher Zeitung ein Porträt über den Klimatologen und Direktor der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf http://www.wsl.ch/ erschienen; ein weiteres am 30.3.2013 im Tages-Anzeiger.
Konrad Steffen forscht seit 1975 in der Arktis und der Antarktis.
Abonnieren
Posts (Atom)

























