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Sonntag, 9. September 2018

Svalbard im aktuellen Klimawandel, von Conradin C. Burga

Die diesjährige Exkursion der NGZH [Naturforschende Gesellschaft in Zürich] führt im August nach Spitzbergen. Die Inselgruppe ist, wie alle Polarregionen, stark vom Klimawandel betroffen. Der vorliegende Artikel beleuchtet, was diese Entwicklung für Spitzbergen bedeutet.

PDF des in der Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft, Jg. 163 (2018), H. 2, S. 10-13, erschienen Aufsatzes. Conradin C. Burga ist emeritierter Professor für Physische Geographie an der Universität Zürich und u.a. Herausgeber der Monographie Oswald Heer, 1809-1883. Paläobotaniker, Entomologe, Gründerpersönlichkeit, Zürich 2013. Siehe auch "Ausgezeichnete Früchte auf Hasen Insel." (Alfred G. Nathorst an Oswald Heer)

Homepage der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich

Luftaufnahme des Midre Lovenbreen (NGZH)




 

Mittwoch, 5. Juli 2017

High Altitudes meet High Latitudes: Globalizing Polar Issues, September 11-12, 2017 Switzerland, Crans-Montana

Climate change has global causes and effects. This conference addresses growing challenges and their consequences for fragile environments both in the high latitudes and high altitudes, focusing on the polar regions and the Alps. It brings together researches from natural and social sciences to facilitate dialogue among experts with the aim of comparing observations from these regions, tracing causal chains, and connecting the global and local scales of analysis. Problem-based issues such as biodiversity, urbanization, permafrost, health and risk management, structure the conference workshops.

The conference’s emphasis on links between local and global processes, as well as its interdisciplinary approach, also enable the promotion of academic and public awareness on the climate change mechanisms impacting familiar and distant locations.

Program



Samstag, 8. Oktober 2016

Expertise bei der Erforschung eisbedeckter Gebiete: Schweiz stellt am Arctic Circle in Reykjavik ihr Engagement in der Arktis vor (EDA, Medienmitteilung)

Bern, 07.10.2016 - Im Rahmen des Arctic Circle in Reykjavik, der weltweit grössten Konferenz, die sich der arktischen Region und seinen wissenschaftlichen, politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen widmet, präsentiert die Schweiz ihr Engagement und ihre Aktivitäten in der Arktis. An der vom 7. bis 9. Oktober 2016 dauernden Konferenz stehen Fragen im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels im Zentrum. Die Schweizer Delegation, der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft angehören, wird von Staatssekretär Yves Rossier geleitet. Die Teilnahme am Arctic Circle findet vor dem Hintergrund der schweizerischen Kandidatur für den Beobachterstatus im Arktischen Rat statt.

Die Schweiz ist eingeladen worden, an der 4. Versammlung des Arctic Circle ihr Engagement und ihre Aktivitäten in der Arktis vorzustellen. Diese Gelegenheit wird die Schweiz dazu nutzen, die Parallelen zwischen der Schweiz und den Ländern des Nordens aufzuzeigen. Gletscher haben die Landschaft der Schweiz massgeblich geformt. Wie die grönländische Eiskappe sind sie besonders vom Klimawandel betroffen. Die Schweiz hat in der Höhenforschung sowie in der Erforschung der Kryosphäre, das heisst des Bereichs der die Erde bedeckenden Eismassen, eine langjährige Erfahrung und Tradition vorzuweisen. Diese Expertise findet seit vielen Jahren Eingang in verschiedene Forschungsprojekte in der Arktis. Das bedeutendste Projekt ist die Forschungsstation Swiss Camp im Osten Grönlands, wo seit über 20 Jahren Klimamessungen durchgeführt werden.

In einer Plenarsitzung sollen die zahlreichen Interaktionen zwischen der Schweiz und der arktischen Region sowie ihr wissenschaftliches Engagement hervorgehoben werden. Staatssekretär Yves Rossier, Nationalrätin Tiana Angelina Moser, Frederik Paulsen, Mitbegründer des neuen Swiss Polar Institute, Konrad Steffen, Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), und Matthias Finger (EPFL) werden daran teilnehmen.

Die Teilnahme am Arctic Circle findet vor dem Hintergrund der schweizerischen Kandidatur für den Beobachterstatus im Arktischen Rat statt. In diesem zwischenstaatlichen Gremium haben nebst den acht Anrainerstaaten der Arktis (Kanada, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Russland, Schweden und die USA), die indigenen Völker sowie Länder mit bedeutendem Engagement in der Region Einsitz.

Arctic Circle 
Die Eisschmelze in der Arktis ermöglicht neue Handelswege zwischen Asien und Europa, beschleunigt den Klimawandel und erleichtert den Zugang zu grossen bis anhin ungenutzten Rohstoffvorkommen. Damit einhergehende politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und ökologische Fragen sollen an der diesjährigen Konferenz des Arctic Circle thematisiert werden.

Der Arctic Circle ist ein internationales Forum, an dem jedes Jahr politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsverantwortliche, Umweltexperten, Wissenschaftler sowie Vertreter der indigenen Bevölkerung teilnehmen. Ziel der Konferenz ist es, den Dialog zwischen den Akteuren zu intensivieren und die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Zukunft der Arktis zu lenken.

Mit Blick auf die zunehmend strategische Rolle der Arktis hat der Arctic Circle rasch an Bedeutung über die Anrainerstaaten der Arktis hinaus gewonnen. So haben sich 2015 rund 2‘000 Personen aus 50 Ländern in Island eingefunden, um über die Zukunft der fragilen Region zu sprechen.

Autochthone Völker und Kultur
Die Schweiz interessiert sich in Zusammenhang mit der Arktis nicht nur für wissenschaftliche, sondern auch für kulturelle Fragen. Unter anderem setzt sie sich dafür ein, dass die indigene Bevölkerung in die Diskussionen miteingebunden wird. Im Rahmen eines Side Event des Arctic Circle werden schweizerische und grönländische Gäste die Folgen des Klimawandels für die Bewohner der Arktis diskutieren. Des Weiteren widmet sich eine Ausstellung den Aktivitäten der Schweiz in der Polarregion und zeigt die zahlreichen Verbindungen zwischen unserem Land und der Arktis auf.

Medienmitteilung EDA

Arctic Circle

Montag, 8. April 2013

Konrad Steffen: Polare Eisschilder und Meeresspiegel - wie sieht unsere Zukunft aus?

Einführungsvorlesung Prof. Dr. Konrad Steffen. Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Departement Umweltsystemwissenschaften.

Mittwoch, 10. April 2013, 17.15 Uhr. ETH Zürich, Rämistrasse 101, Hauptgebäude, F 30 (Auditorium Maximum).


Unter dem Titel "Der Direktor, der aus der Kälte kommt" ist am 30.10.2012 in der Neuen Zürcher Zeitung ein Porträt über den Klimatologen und Direktor der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf http://www.wsl.ch/ erschienen; ein weiteres am 30.3.2013 im Tages-Anzeiger.
Konrad Steffen forscht seit 1975 in der Arktis und der Antarktis.