"Wir freuen uns sehr, Sie zur neunten Ausgabe des Nordklang Festivals mit einem abwechslungsreichen Programm begrüssen zu dürfen. Auch 2015 soll unser Programm eine musikalische Entdeckungsreise durch den hohen Norden sein. Und auch dieses Jahr sind die meisten der von uns gebuchten Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz noch fast gänzlich unbekannt.
Kooperationen zwischen MusikerInnen aus dem Norden und der Schweiz zu ermöglichen, bleibt ein zentrales Anliegen. Wir sind stolz darauf, dieses Jahr wieder drei solche Kooperationen präsentieren zu können. Im Kinok werden Mike Sheridan (DK) und Patrick Kessler (CH) bei der Eröffnung des Festivals den Film «Terje Vigen» von Victor Sjöström aus dem Jahre 1917 live vertonen. Am Samstag wird die dänische Band Get Your Gun zusammen mit einem kleinen Chor aus der Ostschweiz auf dem Weg zur Grabenhalle an verschiedenen Orten einen akustischen Halt einlegen.
Ebenfalls ist uns eine doch eher ungewöhnliche Kooperation gelungen. Ein befreundeter Veranstalter aus Dänemark, der uns bereits über die vergangenen Jahre mit wertvollen Tipps geholfen hat, geht mit einem eigenen, abendfüllenden Festival (genannt «Nordisk») auf Tour. Was aber zeigt der Norden im Norden von sich selbst? Einige Neuentdeckungen des Nordisk Festivals standen auch auf unserer Wunschliste. Deshalb ist es uns eine Ehre, dieses Festival, eingebettet im Nordklang Festival, präsentieren zu können.
Das Nordklang Festival wird von einem wachsenden Team organisiert, ergänzt durch die zahlreichen freiwilligen Helfer, die uns vor, während und nach dem Festival tatkräftig zur Seite stehen. Dazu kommen viele treue Partner, welche uns Jahr für Jahr unterstützen; sei es mit finanziellen Mitteln, beim Ticketvorverkauf, mit Netzwerken, Beratung oder Werbung. Und nicht zuletzt sind es Sie, unser geschätztes Publikum, die es uns ermöglichen, jedes Jahr ein Festival zu organisieren, bei welchem niemand wirklich genau weiss, was musikalisch zu erwarten ist." (Editorial)
Link: Nordklang Festival (St. Gallen)
Künstler, Alpinisten und Wissenschafter des Binnenlandes Schweiz leisteten seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahllose Beiträge zur Polarforschung. Hier wird ein kaum bekanntes Kapitel aus der Wissenschafts- und Kulturgeschichte aufgeschlagen.
Posts mit dem Label Dänemark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dänemark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 3. Februar 2015
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Die Station Nord in Nordgrönland. Ein dänisches Dilemma im Kontext des Kalten Krieges 1948-1972. Sicherheitspolitische Beziehungen zwischen Kopenhagen und Washington, von Adrian Meyer
„Die vorliegende Arbeit untersucht die dänische Station Nord in Nordgrönland im Kontext des Kalten Krieges zwischen 1948 und 1972. Anhand dieser Fallstudie werden die sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen Dänemark und den USA, die Rolle der Wissenschaft und die der Station Nord in den unzugänglichen Weiten Nordgrönlands analysiert und bewertet. Die Arbeit untersucht ferner den waffentechnologischen Fortschritt und Rüstungswettlauf mitsamt ihren Auswirkungen auf das amerikanische Sicherheitsdispositiv in Grönland und beleuchtet Dänemarks Bestreben, seinen Souveränitätsanspruch und seine Einflusssphäre in Nordgrönland mit der Station Nord geltend zu machen. Thematisiert werden in dieser Arbeit die geoklimatischen, politischen, rechtlichen, personellen und finanziellen Bedingungen, unter denen die Station Nord zwischen Kopenhagen und Washington initiiert, geplant, erbaut, betrieben und geschlossen wurde. Die dänische Station Nord ist nicht nur in einem politischen, diplomatischen und militärischen Kontext während des Kalten Krieges zu erfassen. Das besondere Interesse gilt auch ihrer Rolle als Einrichtung für multidisziplinäre wissenschaftliche und technische Grundlagenforschung sowie als Ausgangspunkt zur Erforschung des weitgehend unbekannten Nordgrönland. Während die USA ihre ambitionierten nukleartechnologischen und militärischen Forschungen bei der Thule Air Base für ihre Militärstrategie im Ost-West-Konflikt verfolgte, wurde die Station Nord - als Produkt des Kalten Krieges - zum Zentrum ziviler Forschung mit Verflechtungen und Trennlinien zur amerikanischen geheimen Militärforschung.“ (Zusammenfassung von Adrian Meyer)
Dissertation, Universität Neuenburg 2014. Swissbib
Dissertation, Universität Neuenburg 2014. Swissbib
| Station Nord. Aufnahme vom 7.8.1974. Privatarchiv Gunnar Jensen |
Labels:
Adrian Meyer,
Amerikanische Sicherheits- und Verteidigungspolitik,
Arktis,
Dänemark,
Militärgeschichte,
Nordgrönland,
SIRIUS,
Station Nord,
US Air Force,
USA,
Wissenschaft
Abonnieren
Posts (Atom)