Die Sowjetunion ist untergegangen. Doch im sibirischen Dorf Dikson lebt sie einfach weiter. Der 1975 geborene Schweizer Schriftsteller schreibt im 12. Heft der Zeitschrift "Reportagen" vom August 2013 über die nach einem amerikanischen Sponsor Erik Adolf Nordenskiölds benannte Siedlung bzw. Insel in der russischen Karasee.
Für 2 Franken kann der Artikel hier als PDF heruntergeladen werden:
http://www.reportagen.com/content/sozialismus-tiefgek%C3%BChlt
Künstler, Alpinisten und Wissenschafter des Binnenlandes Schweiz leisteten seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahllose Beiträge zur Polarforschung. Hier wird ein kaum bekanntes Kapitel aus der Wissenschafts- und Kulturgeschichte aufgeschlagen.
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Dienstag, 12. November 2013
Dienstag, 5. November 2013
Fliegende Kissen, von Peter Balwin
Langsam aber sicher wird's auch in Mitteleuropa kühler. Da kann die Frage aufkommen, was unter diesen Umständen hervorragend vor Kälte schützt: die Daunen von Eiderenten.
Über Brutpflege, das Verhalten sowie über Freund und Feind dieser Tiere hat der Ornithologe und Arktis- und Antarktiskenner Peter Balwin in der aktuellen Ausgabe der "Polarnews" den lesenswerten Aufsatz "Fliegende Kissen veröffentlicht.
http://www.polarnews.ch/polarnews-magazin/polarnews-lesen/622-polarnews-18-oktober-2013
Und noch eine Anekdote zum Thema: In einer "Hytte" in der winterlichen Finnmark traf ich vor ein parr Jahren einen alten Bekannten. Der Junglehrer erzählte mir, dass er im Sommer zuvor auf Spitzbergen gewesen sei. Erfreut, ein gemeinsames Gesprächsthema gefunden zu haben, erkundigte ich mich bei ihm, was denn der Anlass zur Reise gewesen sei. Einen Job habe er dort gehabt, das Sammeln von Eiderdaunen. Von den Behörden alles höchst streng reglementiert natürlich, auch eine Flinte musste stets mitgeführt werden. Eines Tages, da habe er wieder Daunen aus einem Nest gepflückt. Und als er fertig gewesen sei und um sich geschaut habe, da sei ein Eisbär noch in sechs Meter Entferung von ihm gewesen. Auch der Eisbär überlebte diese Begegnung. Aufgewühlt schloss er den Bericht mit den Worten ab: Nie mehr im Leben werde er einen solchen Job annehmen!
Über Brutpflege, das Verhalten sowie über Freund und Feind dieser Tiere hat der Ornithologe und Arktis- und Antarktiskenner Peter Balwin in der aktuellen Ausgabe der "Polarnews" den lesenswerten Aufsatz "Fliegende Kissen veröffentlicht.
http://www.polarnews.ch/polarnews-magazin/polarnews-lesen/622-polarnews-18-oktober-2013
Und noch eine Anekdote zum Thema: In einer "Hytte" in der winterlichen Finnmark traf ich vor ein parr Jahren einen alten Bekannten. Der Junglehrer erzählte mir, dass er im Sommer zuvor auf Spitzbergen gewesen sei. Erfreut, ein gemeinsames Gesprächsthema gefunden zu haben, erkundigte ich mich bei ihm, was denn der Anlass zur Reise gewesen sei. Einen Job habe er dort gehabt, das Sammeln von Eiderdaunen. Von den Behörden alles höchst streng reglementiert natürlich, auch eine Flinte musste stets mitgeführt werden. Eines Tages, da habe er wieder Daunen aus einem Nest gepflückt. Und als er fertig gewesen sei und um sich geschaut habe, da sei ein Eisbär noch in sechs Meter Entferung von ihm gewesen. Auch der Eisbär überlebte diese Begegnung. Aufgewühlt schloss er den Bericht mit den Worten ab: Nie mehr im Leben werde er einen solchen Job annehmen!
Donnerstag, 9. Mai 2013
Walsaison, von Linus Reichlin
Auf den Färöern ist die Grindwaljagd der Höhepunkt des Jahres. Tierschutz und Tradition prallen dabei aufeinander. Die Arbeit des in Berlin lebenden Autors ist im Mai-Heft der Zeitschrift "Reportagen" www.reportagen.com erschienen. Die Zwischentitel der Reportage: "Tod eines Kalmars", "Grindweibchen", "Grindaformadur",
"Der dritte Ort", "Sushi", "Feinde", "Ökonomie und Cadmium" sowie "Gemeinsamkeiten".
Und hier eine eigene Reminiszenz dazu: Ein Fleischgestell in Siorapaluk ("Schöner Strand") in NW-Grönland. Am Horizont die Herbert- und Northumberland-Inseln. Abends sah ich manchmal meine Nachbarin auf den Boden klettern, um sich ein Stück Fleisch abzuschneiden. Am Samstag bekamen jeweils auch die Hunde davon.
Und hier eine eigene Reminiszenz dazu: Ein Fleischgestell in Siorapaluk ("Schöner Strand") in NW-Grönland. Am Horizont die Herbert- und Northumberland-Inseln. Abends sah ich manchmal meine Nachbarin auf den Boden klettern, um sich ein Stück Fleisch abzuschneiden. Am Samstag bekamen jeweils auch die Hunde davon.
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| Fleischgestell in Siorapaluk (NW-Grönland). Stefan Kern/Polararchiv 2007 |
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