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Freitag, 17. April 2015

Milliardeninvestitionen in der Arktis (NZZ 17.4.2015)

(dpa) Russland will trotz der Wirtschaftskrise in den nächsten Jahren umgerechnet etwa vier Milliarden Franken in Projekte in der Arktis investieren. Es unterstreicht damit sein Engagement in der rohstoffreichen Region. Die auf fünf Jahre angelegte Summe sei zum Aufbau ziviler und militärischer Objekte bestimmt, sagte Vizeregierungschef Dmitri Rogosin nach Angaben der Tageszeitung «Kommersant» vom Mittwoch. Bei der ersten Sitzung der staatlichen Arktis-Kommission beauftragte Rogosin zudem das Wirtschafts- und das Justizministerium, ein Arktisgesetz vorzubereiten. «Verordnungen zur Regelung der Rechtsverhältnisse in der Region fehlen», sagte er. Russland behauptet, sein Festlandsockel reiche so weit in die Arktis, dass Moskau den Nordpol beanspruchen dürfe. Die Abgrenzung der Region ist jedoch nicht hinreichend geklärt.

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